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Umwelt- und Arbeitsschutzmanagement

Mit System zum Erfolg: Gemeinsam mit Mitarbeitern und Experten arbeitet Gerrit Lotz (Leiter Sicherheit und Umweltschutz) kontinuierlich an der Verbesserung der Sicherheits- und Umweltstandards im Unternehmen.

Managementsysteme sind unverzichtbare Instrumente im Unternehmensalltag, indem sie die Grundlage für nachhaltiges, planvolles Handeln schaffen. Dabei gilt es, das System zu finden, das auf die individuellen Anforderungen eines Unternehmens optimal zugeschnitten ist.

Gira hat sich aktuell für zwei international anerkannte Systeme entschieden: das Umweltmanagement nach ISO 14001 und das Arbeitsschutzmanagement nach OHSAS 18001. „Der Vorteil ist, dass sich diese in unser übergeordnetes Qualitätsmanagementsystem integrieren lassen. Auch andere Anwendungsbereiche wie beispielsweise Medizintechnik und Energiemanagement können damit kombiniert werden“, erklärt Gerrit Lotz, Leiter der Stabsstelle Sicherheit und Umwelt.

Der Arbeitsschutz in der EU ist gesetzlich geregelt. Doch damit sind lediglich die Mindestanforderungen formuliert. Ein Managementsystem hingegen verlangt mehr. „Das Managementsystem für Arbeitsschutz bewirkt, dass man nicht einfach nur auf die gesetzlichen Vorschriften schaut und sich mit deren Erfüllung zufrieden gibt. Es geht vielmehr darum, den Arbeitsschutz ständig eigenverantwortlich weiter zu verbessern. Man muss sich selbst Gedanken machen, was besser werden muss und wie man das erreichen will. Man wird regelmäßig aufgefordert, die Abläufe im Betrieb zu überprüfen und Maßnahmen zu entwickeln“, erläutert Lotz. Entscheidend daran ist der Prozesscharakter. „Man wird immer wieder auditiert. Das ist ein Zwang, den man bewusst eingeht“, so Lotz. Das Gleiche gilt für das Thema Umweltschutz. Auch hier gehen die Anforderungen des Umweltmanagementsystem weit über die gesetzlichen vorgaben hinaus.

Mit dem Einsatz der Managementsysteme hat sich die Geschäftsführung von Gira für eine zukunftsorientierte Umsetzung von Arbeits- und Umweltschutz entschieden. „Zur nachhaltigen Unternehmensführung gehört bei uns die Erhaltung von Gesundheit und Arbeitskraft der Mitarbeiter“, betont Lotz. „Das betrifft nicht nur den Arbeitsalltag. Es ist auch wichtig im Hinblick auf den demografischen Wandel.“ Zu Beginn des kommenden Jahres sollen die Führungskräfte sowie die Mitarbeiter mit entsprechenden Verantwortlichkeiten zum Arbeitsschutz geschult werden. Im gesamten Unternehmen werden sogenannte Gefährdungsbeurteilungen vorgenommen, um Maßnahmen für die Verbesserung zu entwickeln. Bei diesen Beurteilungen werden alle Mitarbeiter einbezogen. „Die Kollegen am jeweiligen Arbeitsplatz wissen selbst am besten, wo es dort Schwachpunkte gibt und was optimiert werden muss. Jeder kann Mängel aufzeigen und Vorschläge zur Verbesserung machen“, sagt Lotz. Beim Thema Umweltschutz geht es derzeit darum, die Umweltaspekte zu erheben, die Risiken zu bewerten und Maßnahmen abzuleiten. Um die neuen Managementsysteme gut voranzubringen, hat sich Gira Expertenunterstützung ins Haus geholt und arbeitet in beiden Bereichen mit einem spezialisierten Unternehmensberater zusammen.

Gerrit Lotz

Geboren 1959

Leiter Sicherheit und
Umweltschutz

Bei Gira seit 1987

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