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Gira und Nachhaltigkeit
Report 2017

Verhaltenskodex als Basis Nachhaltiges Handeln erfordert, dass Mitarbeiter im Arbeitsalltag immer wieder aufs Neue ausgewogene Entscheidungen treffen, deren ökonomische, ökologische und soziale Aspekte sorgfältig abzuwägen sind. Ein eigener Verhaltenskodex, der Gira Code of Conduct, gibt dafür eine verlässliche Orientierung. Er legt fest, welche gesetzlichen Vorgaben besonders im Fokus unseres Handelns stehen und welche freiwilligen Verpflichtungen wir darüber hinaus einhalten müssen. Damit bildet der Gira Code of Conduct die Leitplanken unseres Wirtschaftens und ist gelebter Ausdruck unserer Vision von Nachhaltigkeit und Integrität [weitere Informationen].

 

Organisatorische Maßnahmen Wichtig ist, dass diese Verpflichtungen im Alltag auch tatsächlich beachtet und eingehalten werden. Um dies zu gewährleisten und zu überprüfen, hat Gira entschieden, ein Compliance Management System [CMS] aufzubauen. Spricht man von Compliance – zu Deutsch: Einhaltung und Konformität –, geht es darum, in Einklang mit den Regeln – den gesetzlich vorgegebenen ebenso wie den selbst auferlegten – zu handeln. Dies sollte eigentlich selbstverständlich sein, muss in einem Unternehmen aber organisatorisch abgesichert werden. Denn es besteht eine Unternehmerpflicht, präventiv dafür zu sorgen, dass es erst gar nicht zu Normverstößen durch das Unternehmen selbst, seine Organe und seine Mitarbeiter kommt. Ein CMS dient dabei dazu, die Gesamtheit der erforderlichen organisatorischen Maßnahmen zur Verhinderung von Verstößen gegen Gesetze und unternehmensinterne Regeln zu ermitteln und umzusetzen.

UMWELT


MENSCH


WIRTSCHAFT

PROJEKTBAUSTEINE

Einsetzung eines
Compliance Steuerkreises

Risikoanalyse
in allen Abteilungen

Handlungsanweisungen
und Schulungen für die
Mitarbeiter

Erstellung eines
Compliance-Handbuches

Compliance Steuerkreis Die inhaltliche Ausarbeitung des CMS, seine Installierung und seine Arbeit verantwortet bei Gira ein vierköpfiger Compliance Steuerkreis, den verschiedene Fachbereiche unterstützen. Am Anfang steht dabei eine Analyse der Arbeit und der Prozesse in allen Abteilungen. Ihr Ziel ist es, sämtliche mögliche Schwachstellen und Haftungsrisiken zu ermitteln, diese hinsichtlich Schadenspotential und Eintrittswahrscheinlichkeit zu bewerten und darauf aufbauend Handlungsbedarfe zu priorisieren. Die mögliche Jahreskapazität der Wanner Recycling Anlage beträgt 84 Tonnen.

Reaktionsmöglichkeiten erarbeiten Auf Basis dieser Prioritätenliste erarbeitet der Compliance Steuerkreis Maßnahmen und Handlungsanweisungen, die dazu beitragen, die identifizierten Risiken zu vermeiden. Eine wichtige Rolle spielen in diesem Kontext gezielte Schulungen für die eigenen Mitarbeiter, etwa zu wettbewerbsrechtlichen Themen. Zugleich steht der Compliance Steuerkreis Mitarbeitern bei Fragen und Problemen im Zusammenhang mit rechtlichen Vorgaben und unternehmensinternen Regeln als Auskunfts- und Ansprechstelle zur Verfügung. Mittelfristig wird angestrebt, ein umfassendes Compliance-Handbuch zu erstellen, das als unternehmensweites Regelwerk klare Hilfestellung und Anweisungen für die Vermeidung rechtlicher Risiken gibt.

PROJEKTTEAM


Sebastian Marz [Leiter
Organisation und IT]



Lutz Faßbender [Betriebsratsvorsitzender
und Datenschutzbeauftragter]



Jan Böttcher [Leiter
Unternehmenskommunikation,
Nachhaltigskeitsmanagement]



Udo Schmidt [externer
Rechtsanwalt und Berater]

PROJEKTVERLAUF

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