Gira und Nachhaltigkeit
Report 2017

Impulse für weniger Energieverbrauch Der weltweite Energiebedarf steigt immer weiter an. Doch Ressourcen, die wie Öl, Kohle und Gas nach wie vor eine große Rolle für die Energiegewinnung spielen, stehen nicht unbegrenzt zur Verfügung. Zugleich ist die fossile Erzeugung von Energie eine der Hauptursachen für die Erderwärmung und deren Folgen für Mensch und Umwelt. Vor diesem Hintergrund kommt dem ressourcenschonenden und effizienten Umgang mit Energie eine zentrale Bedeutung zu. Dieser ist unbedingt erforderlich, um die Umwelt zu entlasten und den Klimawandel einzudämmen. Außerdem liefert die Notwendigkeit zur Verbesserung der Energieeffizienz in nahezu allen Lebensbereichen wichtige Impulse, um Lösungen für ein nachhaltiges Ressourcen- und Energiemanagement zu entwickeln, zu lernen und neue, wertvolle Erfahrungen zu sammeln.

UMWELT


MENSCH


WIRTSCHAFT

 

PROJEKTBAUSTEINE

34 % unserer Produktentwicklungen leisten einen unmittelbaren Beitrag zur Energieeffizienz von Gebäuden

Konzeption neuer energieeffizienter
Gebäudetechniklösungen
und -geräte

Ausbau des Gira
eNet-Systems und Gira
KNX-Systems

Fokus auf Gebäudeautomation Mit mehr als 40 Prozent tragen Gebäude zum gesamten Primärenergieverbrauch in Europa bei. Deshalb ist es sinnvoll, diesen Sektor auf die mögliche Effizienzoptimierung und Einsparpotentiale hin genau zu untersuchen. Die Energieeinsparpotentiale von Gebäudehülle und Anlagentechnik sind jedoch mittlerweile nahezu ausgeschöpft. Weitere Einsparungen lassen sich fast nur noch erzielen, wenn die im Gebäude benötigte Energie effizient zur Verfügung gestellt und genutzt wird, und das kann ausschließlich über eine geeignete Gebäudeautomation geschehen.

Ressourceneffiziente LösungenVor diesem Hintergrund hat Gira ein Konzept entwickelt, das es ermöglicht, Lösungen für die Kunden anzubieten, die ihre Gebäude nachhaltig betreiben wollen. Den Ausgangspunkt der Überlegungen bildet der Regelkreis eines Gebäudes, wie er von Professor Martin Becker [Hochschule Biberach] erarbeitet wurde. Dieser Ansatz wurde von Gira aufgegriffen, zielgerichtet weiterentwickelt und so zur Grundlage unserer Leitplanke ausgearbeitet, um ressourceneffiziente Lösungen voranzubringen.

PROJEKTTEAM


Andreas Kobold
[Produktmanager
Gebäudesystemtechnik]



Manfred Faust [Leiter
Produktlinie Building
Automation]



Markus Fromm-Wittenberg
[Leiter Anwendung und
Kooperation]



Roland Seifert [Leiter
Technolgiemanagement]


Drei Lösungsansätze
 Grundsätzlich stehen mit dem Sortiment von Gira drei Lösungsansätze zur Verfügung: Der erste ist die konventionelle Elektroinstallation, diese erreicht schon mit geringem Aufwand eine große Wirkung. Mit zahlreichen konventionellen Produkten lässt sich bereits einiges an Energie sparen, wie zum Beispiel mit Bewegungsmelder, Zeitschaltuhr, Raumtemperatur-Regler oder Hygrostat und CO²-Sensor. Darüber hinaus gibt es als zweiten Lösungsansatz das Gira Funk-Bussystem für die einfache Nachrüstung. Mit ihm können zahlreiche Funktionen ohne Aufstemmen der Wände ausgetauscht oder hinzugefügt werden. Verbräuche können über Energiesensoren gemessen und an den Gira eNet Server übertragen werden. Als anspruchsvollste Variante ermöglicht zudem das Gira KNX System große Effizienzgewinne durch ein bedarfsgerechtesEnergiemanagement. Es ist flexibel an neue Anforderungen anpassbar und lässt sich intuitiv über Tastsensoren, Control Clients, PC oder Smartphones und Tablets bedienen.

 

Abb.: Darstellbare
Ressourcen im Gira
Ressourcen-Plugin

Konkreter Beitrag zur Energieeffizienz Erste Produkte, die Gira basierend auf dem neuen Konzept entwickelt hat, sind bereits erfolgreich im Markt. Dazu zählen etwa die auf der Fachmesse Light & Building 2014 präsentierten Gira KNX Energiezähler und das Gira Ressourcen Plugin. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass 34 Prozent unserer Entwicklungsprojekte einen unmittelbaren Beitrag zur Energieeffizienz leisten. Deren Umsetzung soll kontinuierlich in den einzelnen Produktbereichen vorangetrieben werden. Das Team der Konzeptentwicklung steht dabei beratend zur Seite.

34 %

der Entwicklungsprojekte leisten einen unmittelbaren Beitrag zur Energieeffizienz

PROJEKTVERLAUF

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